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► Wohin Hund abgeben? – Tipps für einige Situationen

Sie möchten Ihren Hund abgeben? Dauerhaft oder auch nur kurzfristig?

Wir stellen Ihnen einige Möglichkeiten vor, wohin Sie Ihren Vierbeiner geben können. Je nach Situation können Sie für sich individuell die richtige Lösung finden!

ich muss meinen Hund abgeben

Das ist kein glücklicher Hund

 
Inhaltsverzeichnis
Wann müssen Sie den eigenen Hund abgeben?

Den vierbeinigen Liebling wollen Sie niemals lange alleine lassen. Das ist auch gut so, denn in einer Wohnung kann es auch schon mal für einen Hund gefährlich werden, wenn dieser unbeaufsichtigt zurück gelassen wird.

Ebenso wichtig und lebenserhaltend für den Hund ist die tägliche Fütterung und Pflege. Diese kann schonmal zu ziemlich hohen monatlichen Kosten bei der Hundepflege führen.  Hierzu zählt auch die Pflege der sozialen Kontakte: für den Hund ist Gesellschaft mindestens so wichtig wie für uns Menschen.

Da Sie aber nicht jede Minute und auch nicht jeden Tag mit Ihrem Hund zusammen verbringen können und wollen, gibt es spezielle Anlaufstellen für Hundebesitzer, um den Vierbeiner kurzzeitig – oder auch für immer – abzugeben.

wo kann man seinen Hund abgeben

Ein Hund im Tierheim

Wo kann man seinen Hund abgeben, wenn es mal schnell gehen muss?

Steht ein spontaner oder kurzfristiger Wochenend-Ausflug an, oder müssen Sie eine Geschäftsreise antreten und wissen nicht, wohin Sie Ihren Hund bringen können? Allein lassen können Sie Ihn jedenfalls nicht.

Wo kann man seinen Hund abgeben? Wenn niemand weiteres in Ihrem Zuhause auf Ihren Hund aufpassen kann, weil Sie alleine wohnen, oder zufällig niemand anderer anwesend ist, ist die erste Anlaufstelle die Familie: Verwandte sind noch am ehesten dazu bereit Ihren Hund kurzfristig bei sich aufzunehmen.

Vor allem, wenn Sie wegen eines spontanen Krankenhausaufenthaltes von Zuhause weg müssen, zeigt die Familie Verständnis und kümmert sich um Ihren Hund. Wenn die Angehörigen zu weit entfernt wohnen, lohnt sich der Versuch gute Freunde oder Bekannte um Hilfe zu bitten.

Falls niemand in Frage kommt, oder sich ein Hund nicht mit den Haushalten Ihrer Verwandten und Freunde verträgt, können Sie auch die Nachbarn fragen, mehrmals am Tag nach Ihrem Hund zu schauen.

Für etwas mehr Motivation könnten Sie ein kleines Taschengeld im Austausch für anfallende Spaziergänge mit dem Hund anbieten.

Hund abgeben wie am Besten

Ein Beagle im Zwinger

Hilfe vom Hundesitter

Hundesitting ist ein lukrativer Job für Jugendliche, die sich etwas Taschengeld in ihrer Freizeit verdienen wollen. Wenn Ihre Nachbarn kooperieren, können Sie eine Schlüsselübergabe oder Hundübergabe vereinbaren, um niemand fremdes in Ihre Wohnung oder Ihr Haus einlassen zu müssen.

Auch hier müssen Sie die das Hundesitting vergüten, falls sich niemand findet, der den Job freiwillig übernimmt.

Im Internet existieren zahlreiche Portale, die Menschen in Ihrer Nähe nutzen, um an Jobs wie diesen zu gelangen. Verschaffen Sie sich bei einem gemeinsamen Treffen mit Ihrem Hund einen Eindruck, bevor Sie sich für einen Hundesitter entscheiden.

Bedenken Sie auch, dass einige Hundesitter mehrere Hunde gleichzeitig ausführen, was in einigen Fällen problematisch werden kann (Sexualtrieb des Hundes bei nicht sterilisierten oder kastrierten Hunden).

Den Hund während des Urlaubs abgeben?

Den Hund während des Urlaubs abgeben zu müssen kann einfach sein. Es existiert nämlich noch eine weitere Möglichkeit: Sogenannte Hundehotels bieten Ihnen während Ihres Urlaubs oder Fernbleibens eine All-Inklusive-Verpflegung und Schlafmöglichkeit für Ihren Hund an.

Ausgebildete Pfleger kümmern sich den ganzen Tag über um Ihren Hund und verwöhnen diesen, wenn dies Ihrem Interesse und Geldbeutel entspricht. Natürlich sind die Kosten im Vergleich zum Hundesitter sehr viel höher, dafür müssen Sie niemandem Einlass in Ihr Zuhause gewähren, noch sich Sorgen machen, ob der Hundesitter mit Ihrem Liebling zurecht kommt.

Wie hoch belaufen sich die Kosten, um den Hund im Tierheim abzugeben?

Wenn für Sie klar ist, dass Sie sich gänzlich von Ihrem Hund trennen wollen oder müssen, steht Ihnen die Wahl offen, ob Sie Ihren Hund an Familie/Freunde abgeben, oder dem Tierheim übergeben.

Das Tierheim ist die weniger gemütliche Wahl für Ihren Hund, jedoch bleibt einem manchmal keine andere Wahl und auch Hunde aus dem Tierheim werden adoptiert.

Die Kosten, um Hund im Tierheim abzugeben, belaufen sich auf ca. 300-350 Euro, da sich die Tierheime finanzieren müssen.


Kommentare

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Nicole Scheer 22. Juli 2020 um 13:49

Mein Lebensgefährte leidet an Krebs und wir können uns leider deswegen nicht mehr um unseren Hund kümmern . Müssen ihn abgeben .Bitte um Infos und Hilfe

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Haustier-Held Redaktion 22. Juli 2020 um 13:54

Hallo Frau Scheer, haben Sie jemanden in Ihrem Umfeld der Ihren Hund möglicherweise übernehmen kann? Um was für eine Hunderasse handelt es sich ? Lieben Gruß

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Freekee 3. September 2020 um 08:39

Hallo zusammen,
ich habe vor ca. 5 Jahren einen damals einjährigen Border-Collie-Mix Rüden übernommen, da er gemeinsam mit einem weiteren Rüden nach mehreren Tagen „Gefangenschaft“ aus einer Wohnung gerettet wurde und anschließend bei einer an Krebs erkrankten Bekannten unterkam. Aufgrund der Tatsache, dass er sich damals keinen Grenzen aussetzen musste und sehr schwierig war ließ er sich für meine Bekannte damals nur schwer händeln, weshalb ich mich dann entschloss ihn zu übernehmen bis ich eine adäquate Lösung gefunden habe. Aus übernehmen wurden dann bis heute 5 Jahre. Die letzten Jahre ließ es sich auch einigermaßen regeln, da ich noch mit meiner Mutter unter einem Dach lebte und sie mich gelegentlich unterstützen konnte. Nun wohne ich jedoch alleine und die Vorstellung ich sollte mal ein paar Tage krankheitsbedingt ausfallen bereitet mir Bauchweh. Joker, so heißt er, hatte schon damals seine Macken, die ihm schon als Junghund eingebrannt wurden. Er schnappt oftmals unvorhergesehen nach Leuten, ob sie nun zu seinem Rudel gehören oder nicht. Das bereitet wirklich viele Probleme im Alltag, da ich ihn nur schwer mitnehmen kann – außer mit Maulkorb. Wir haben schon einiges ausprobiert ihm das Verhalten auszutreiben – doch der Zug ist abgefahren. Vermutlich werden es einige Leser belächeln, jedoch ist es ein wirkliches Problem. Meine Mutter, so gesehen seine zweite und einzige Bezugsperson, die er außer mir noch hat wohnt inzwischen selber in einem Mietsverhältnis und kann ihn daher nicht mal zwischendurch nehmen. Andere Betreuer aus dem Freundeskreis begegnen ihm mit großem Respekt was zwar gut ist – meinem Problem allerdings nicht weiterhilft. Ich würde bzw. muss ihn weggeben – aus Fairness dem Tier ggü. Ein oft isoliertes Leben zu führen, weil es nicht anders geht hat er einfach nicht verdient und ich würde ihm ein erfahrenes Pärchen wünschen, dass ihn genau so zu händeln weiß wie ich und sich seiner Pflicht bewusst ist. Im alleinigen Umgang ist er absolut unkompliziert, verschmust, reaktionsschnell und treu. Vllt haben Sie ja eine Idee?

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