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Wie viel kostet ein Hund im Monat?

Ja wie viel Kostet ein Hund im Monat denn nun? Der Hund wird nicht ohne Grund als bester Freund des Menschen bezeichnet.

Die Vierbeiner machen allerdings nicht nur viel Freude, sondern verursachen auch recht hohe Kosten. Zu den Anschaffungskosten kommen laufende Kosten hinzu. Mit welchen Summen Sie als zukünftiger Hundehalter rechnen müssen, erfahren Sie hier.

was kostet ein Hund im Monat

Wie viel kostet ein Hund generell?

Auf diese Frage gibt es keine pauschale Antwort. Es kommt auf so viele verschiedene Faktoren an, dass die Kosten bei einem Halter im zweistelligen Bereich liegen können, während ein anderer eine Summe im vierstelligen Bereich aufbringen muss.

Solch hohe Kosten sind zwar recht außergewöhnlich, können aber zum Beispiel im Zusammenhang mit einer aufwendigen Operation durchaus vorkommen. Fest steht aber in jedem Fall: Wenn Sie sich ein Haustier anschaffen möchten, dann sollten Sie nicht nur den Kaufpreis zahlen können. Zudem ist es wichtig, dass Sie auch eine kleine Geldsumme beiseitelegen.

Diese können Sie gut gebrauchen, wenn Ihr Tier zum Beispiel aufgrund einer speziellen Diät teureres Futter braucht oder sie ihm verordnete Medikamente geben müssen. Gerade im Alter kosten die Vierbeiner zudem schnell mehr, da das Risiko steigt, dass eine regelmäßige Behandlung durch den Tierarzt notwendig wird.

Wie viel kosten die Vierbeiner ungefähr in der Anschaffung?

Neben den monatlichen Kosten spielen auch die Kosten der Anschaffung eine wichtige Rolle. Rassehunde kosten stete mehr als Mischlinge. Außerdem kommt es darauf an, wo Sie Ihr Tier holen möchten.

Im Tierheim wird es in der Regel günstiger als beim Züchter. Außerdem bieten viele Besitzer ihre Tiere in Kleinanzeigen oder im Internet an, wenn sie diese aus privaten oder beruflichen Gründen abgegeben müssen. Solche Exemplare werden nicht selten sogar verschenkt.

Es gibt natürlich auch Rassen, welche besonders selten sind oder nur schwer zu züchten. Diese sind ebenfalls wesentlich teurer in der Anschaffung. Auch Hunderassen, die gerade besonders im Trend liegen, werden teuer gehandelt.

Wie viel kostet ein Hund im Monat?

Die Kosten, die regelmäßig wiederkehren, sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Unter anderem die Rasse, die Größe und vor allem der gesundheitliche Zustand des Vierbeiners sind ausschlaggebend für die gesamten Kosten in einem Monat.

Die Kosten für das Futter werden wesentlich davon beeinflusst, welches Sie Ihrem Haustier zum Fressen geben möchten. Während manche Halter auf fertiges Futter zurückgreifen, kochen andere selbst für ihr geliebtes Haustier.

Frische Lebensmittel und vor allem Fleisch sind natürlich viel kostspieliger als fertiges Futter. Doch auch hier gibt es große Unterschiede. Besonders hochwertiges Futter von großen Marken kostet weitaus mehr als zum Beispiel Hundefutter aus dem Discounter.

Letztendlich entscheiden Sie also selbst darüber, wie viel Sie für die Ernährung Ihres Vierbeiners ausgeben möchten. Da große Exemplare mehr fressen als kleine, sind hier die Futterkosten ebenfalls höher.

Hundehaftpflichtversicherung, Hundesteuer und Ausstattung

Ein Hund als Haustier sollte gut überlegt sein. Zu den Kosten für das Futter kommen auch die Kosten für eine Versicherung sowie für die Hundesteuer hinzu.

Die Steuern pro Bundesland kosten zwischen 0 und 200 Euro kosten. Die Kosten für die Versicherung variieren stark: Wenn Sie zum Beispiel nur eine Hundehaftpflichtversicherung für rund 40 bis 70 Euro pro Jahr wählen, so zahlen Sie auf den Monat gerechnet deutlich weniger als bei dem Abschluss einer zusätzlichen Krankenversicherung.

Und auch hier gibt es Unterschiede: Die Preise hängen nicht nur vom Anbieter ab, sondern auch vom gewählten Tarif und dem Alter des Hundes. Zudem spielen Vorerkrankungen eine Rolle. Eine OP-Versicherung kostet extra.

Die Ausstattung ist ebenfalls nicht sehr günstig. Eigentlich würde man diesen Posten nicht zu den monatlichen Kosten hinzurechnen, allerdings müssen manche Gegenstände hin und wieder ersetzt werden.

Hierzu gehören zum Beispiel das Bettchen, verschiedenes Spielzeug und die Leine sowie das Geschirr oder Halsband. All diese Dinge verschleißen mit der Zeit.

Tiersitter oder Tierpension

Wenn Sie ohne Ihr Tier in den Urlaub gehen möchten oder anderweitige Termine haben, dann ist es gut, wenn Sie Bekannte haben, welche den Vierbeiner betreuen.

Doch nicht alle Menschen haben dieses Glück. Sie können das Tier dann zwar mitnehmen oder zum Beispiel auf den Urlaub verzichten, doch es gibt noch weitaus mehr Eventualitäten. Was ist, wenn Sie einmal ins Krankenhaus müssen oder zu einem Termin, zu welchem Sie Ihren Vierbeiner nicht mitnehmen können?

In einer solchen Situation müssen Sie das Tier zu einem Hundesitter geben. Die Preise unterscheiden sich nicht nur von Region zu Region, sondern sind auch je nach Anbieter unterschiedlich.

Tierarztkosten

Der vielleicht größte Posten in Sachen Kosten ist der Tierarzt. Mit durchschnittlich 150 bis 200 Euro im Jahr müssen Sie rechnen, wenn das Tier regelmäßig entwurmt und geimpft wird.

Das sind auf den Monat gerechnet rund 15 bis 18 Euro. Wenn sich der Vierbeiner allerdings verletzt oder eine akute Krankheit hat, können diese Kosten sich schnell vervielfachen.

Muss das Tier gar operiert werden, so kann sich der finanzielle Aufwand auf drei- bis vierstellige Summen belaufen. Ein klassisches Beispiel ist die Kastration bei Hündin oder Rüde.

Eine OP-Versicherung für Hunde übernimmt unabsehbare Kosten. So können Sie sich für einen geringen Preis gegenüber Schicksalsschlägen absichern.

Monatliche Kosten für einen Hund können variieren

Anhand der obigen Ausführung sehen Sie, dass sich die Berechnung der monatlichen Kosten aus vielen Faktoren zusammensetzt.

In erster Linie kommt es darauf an, wie viel Sie für Futter, Betreuung und Ausstattung ausgeben möchten. Geht man von einem mittleren Wert aus, so kostet die Anschaffung eines Vierbeiners rund 150 bis 1.500 Euro.

Die Erstausstattung schlägt mit 100 bis 300 Euro zu Buche.

Dann kommen noch regelmäßige Tierarztkosten von mindestens 200 Euro hinzu.

Das Futter kostet innerhalb eines Jahres rund 200 bis 800 Euro – abhängig von der Qualität und Menge.

Hundesteuer sowie Haftpflicht müssen ebenfalls jährlich bezahlt werden. Rechnen Sie an dieser Stelle mit Kosten zwischen 100 und 150 Euro für beides zusammen.

Das Einsetzen eines Mikrochips ergibt ebenfalls Sinn, damit Ihr Haustier stets eindeutig identifiziert werden kann. Das Einsetzen kostet rund 50 Euro.

Als zusätzliche Kosten für die Betreuung, Leckerlis oder andere Dinge sollten 100 bis 200 Euro veranschlagt werden.

Im Mittel belaufen sich alle oben aufgeführten Kosten auf rund 900 bis 3.000 Euro pro Jahr. Auf den Monat gerechnet sind das zwischen 75 und 250 Euro, welche Sie der Vierbeiner im ersten Jahr kostet.