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Haustier Held – Der Held für Ihr Haustier

Sie sind auf der suche nach einem passenden Haustier für sich, Ihre Familie oder einen Freund? Ihre Suche ist hiermit beendet! Auf dieser Seite erfahren Sie, welches Haustier perfekt zu Ihnen passt.

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Ein Haustier ist ein Familienmitglied

Persönlichkeitstest – Finden Sie das passende Haustier

Haustiere sind in Deutschland so beliebt wie nie zuvor. Rund 43 millionen Exemplare schleichen, stolpern und schlängeln sich durch die Wohnungen der Deutschen. Am beliebtesten sind Katzen, dicht gefolgt von Hunden. Kleintiere wie Hamster, Kaninchen und Meerschweinchen sitzen auf Platz 3. 1

Im europäischen Vergleich liegt Deutschland auf dem zweiten Platz, was die Menge an Haustieren angeht. Ausschließlich in Russland gibt es mehr. Wahrscheinlich nur aufgrund der Größe des Landes.

Bevor man sich entscheidet ein Haustier zu kaufen, müssen einige Dinge geklärt werden. Wie viel Zeit können Sie für aufbringen? Welche Kosten sind mit dem Kauf verbunden? Wer kümmert sich um den Schützling, wenn man mal im Urlaub oder auf Geschäftsreise ist? Haben Sie überhaupt genug Platz für das Haustier, das Sie sich vorstellen?

Versteckte Kosten können ein Haustier dazu bringen einem sprichwörtlich „die Haare vom Kopf zu fressen“. Beim Hund muss man in Deutschland Beispielsweise die sogenannte Hundesteuer bezahlen. Sie ist von Ort zu Ort unterschiedlich hoch. So zahlt man in Mainz 186 €, während man in Windorf in Bayern gar nichts zahlen muss. Ganz schön unfair!2

Sie sollten aber nicht nur die Kosten im Blick haben. Wer ein Haustier hat muss auf dessen Bedürfnisse achten. Wenn Sie den ganzen Tag arbeiten, ist ein Hund als Haustier womöglich nicht das Richtige für Sie –  es sei denn, Sie dürfen ihn mit zur Arbeit nehmen. Für uns der Jackpot!

Wie man das passende Haustier findet

Wir haben uns einen schönen Fragenkatalog überlegt. Damit können Sie sich schon einmal darauf einstellen, was ein Tier Ihnen abverlangt. Sie sind außerdem ein super Leitfaden auf dem Weg zum passenden Haustier.

  • Wird Ihr Haustier oft alleine sein?
  • Wer kümmert sich um Ihr Haustier, wenn Sie auf Reisen oder im Urlaub sind?
  • Wie viel Zeit und Kraft möchten/können Sie aufbringen?
  • Sind Sie gerne in der Natur, oder bleiben Sie lieber zu Hause?
  • Sind Sie eher ein Ordnungsfreak, oder ist es auch OK, wenn es mal drunter und drüber geht?
  • Lieber aufgeweckter Stubentiger oder ein beruhigendes Aquarium? Oder beides?!
  • Planen oder haben Sie bereits Kinder?

Der Hund – nicht umsonst der beste Freund des Menschen

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Der beste Freund des Menschen

Der Hund – das weiß wohl jeder – ist der beste Freund des Menschen. Er ist vertrauenswürdig, treu und loyal bis zum Schluss. Alles, was man ihm an Liebe entgegenbringt, gibt er einem 1000 fach zurück.

Ein Hund benötigt viel Aufmerksamkeit und kann seinem Besitzer viel abverlangen. Lange Spaziergänge hat er am liebsten täglich – und das gleich 3 mal. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Sonne scheint, es schneit, windig ist, oder es regnet. Ein Hund benötigt seinen Auslauf. Dort kann er sich mit Artgenossen austauschen, sein Revier markieren und herumtollen.

Für Vollzeit Berufstätige ist er deshalb eher nichts. Es sei denn Sie dürfen ihn mit zur Arbeit nehmen. Voraussetzung dafür ist natürlich die Zustimmung des Arbeitgebers und, dass der Hund eine ordentliche Erziehung bei Ihnen genossen hat. Ihre Kollegen werden es Ihnen danken.

Die Kosten eines Hundes sollte man zunächst auch nicht unterschätzen. Zu den grundsätzlichen Kosten wie das Fressen, die Hundesteuer und den Tierarzt kommen noch die für Versicherungen und Spielzeug. Natürlich muss man nicht alles machen. Während Besuche beim Tierarzt zum Pflichtprogramm gehören, kann Spielzeug auch gebastelt werden oder günstig auf dem Flohmarkt oder gebraucht Online gekauft werden.

All das stellt für Sie kein Problem dar? Dann müssen Sie jetzt nur noch wissen, was für ein Hund es werden soll. Soll es ein Rassetier aus vorzüglicher Zucht sein? Sie sollten wissen, dass es momentan um die 350 anerkannten Hunderassen gibt. 3 Oder möchten Sie lieber zum Tierheim und einem Hund von dort zu einem wunderschönen Leben verhelfen? Wir empfehlen die zweite Option!

Die Katze – Lieber in Gemeinschaft als alleine

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Katzen lieben die Gemeinschaft

Die Katze ist das beliebteste Haustier der Deutschen. Derzeit ( stand: Oktober 2018 ) leben etwa 12 mio. Katzen in den Haushalten der Deutschen.

Katzen haben einen vielfältigen Charakter. Es gibt Tiere die lassen sich gar nicht anfassen, während andere am Liebsten den ganzen Tag schmusen würden. Sie sind in der regel pflegeleichter als Hunde. Sie benötigen keinen von Menschen begleiteten Auslauf und kommen in der Regel gut alleine draußen klar.

Bei Baby Katzen ( Kitten ) ist das natürlich anders. Sie müssen genauso wie Hundewelpen zunächst stubenrein werden und an das rausgehen und das Katzenklo gewöhnt werden. Wichtig: Umso jünger das Kitten, desto mehr Aufmerksamkeit benötigt es!

Die Kosten sind ähnlich wie bei Hunden. Große Hunde fressen natürlich etwas mehr als eine gewöhnliche Hauskatze – ist ja selbstverständlich. Auch Katzen müssen zum Tierarzt, sollten versichert werden und benötigen meistens eine Kastration. Sonst beginnen sie die Wohnung zu markieren – ein scheußlicher Geruch!

Ihre Wohnumstände sollten Sie auch berücksichtigen. Wollen Sie die Katze frei draußen laufen lassen, oder soll sie eine reine Hauskatze werden? Hauskatzen sollten mindestens als Paar gehalten werden. Sogenannte Freigänger können auch alleine gehalten werden.

Auch wenn Hauskatzen als Paar gehalten werden und sich sehr gut miteinander beschäftigen können indem sie herumtollen und sich gegenseitig jagen, benötigen sie viel Spielzeug. Wenn es langweilig werden sollte, beginnen Katzen gerne an Möbeln herumzukratzen oder Dinge umzuwerfen – als Zeitvertreib.

Das Kaninchen – Eher was zum Ansehen, als zum Anfassen

kaninchen sind pflegeleicht

Weich und kuschelig

Kaninchen gehören zu den Kleintieren. Diese sind das drittbeliebteste Haustier der Deutschen. Sie sehen sehr kuschelig aus und besitzen ein weiches Fell. Sie sind dennoch Fluchttiere und sollten auch so behandelt werden.

Mit der Zeit gewöhnen sich Kaninchen an den Umgang mit Menschen und können auch gestreichelt oder auf den Arm genommen werden – übertreiben sollte man es damit aber nicht.

Bei der Haltung sollten Sie darauf achten mindestens 2 Tiere zusammen zu tun. Kaninchen sind in Gesellschaft lebende Tiere und würden sich ohne einen Artgenossen schnell einsamen fühlen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass sie das gleiche Geschlecht haben. Es sei denn Sie möchten Kaninchen Züchter werden!

Kaninchen Weibchen sind nur 31 Tage trächtig und können 4 bis 12  Babykaninchen pro Wurf hervorbringen. Diese werden wiederum nach etwa 3 Monaten geschlechtsreif. Das Spiel beginnt von vorne.4

Für Berufstätige mit Kindern sind Kaninchen gut geeignet. Sie benötigen in der Regel nicht viel Aufmerksamkeit. Dennoch muss der Käfig einmal wöchentlich gereinigt werden.

Bei den Kosten müssen das Streu, ein Käfig, gegebenfalls ein Außenstall, Futter und der Besuch beim Tierarzt einkalkuliert werden. Kleiner Tipp: Im Sommer können Sie in den Garten gehen und etwas Löwenzahn pflücken und den Kaninchen zu fressen geben.

Der Hamster – Nachts Aufgeweckt

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Nachts rennt er durchs Gehege

Hamster gehören ebenso wie Kaninchen zu den Kleintieren. Nachts rennen, wühlen und buddeln sie sich gerne durch das gesamte Gehege oder flitzen im Laufrad. Viele, die einen Hamster besitzen, wissen vor dem Kauf nicht, dass die kleinen nur Nachts umhertollen.

Am Tag erholt sich der Hamster von den Strapazen der vorherigen Nacht und bereitet sich auf die nächste vor. Eine Störung dieser Ruhe wird häufig mit beißen oder kratzen abgewehrt.

Für Berufstätige aber genau das richtige: wenn man Abends nach Hause kommt ist der Hamster meist schon ausgeschlafen und läuft aufgeweckt im Käfig umher. Dieser muss ebenso wie beim Kaninchen wöchentlich gereinigt werden.

Der Käfig sollte eine für Hamster ausreichende Größe haben. Leider sind die aus dem Handel meist zu klein. Wir empfehlen eine Kantenlänge von 100 cm x 50 cm. Die meisten sind leider nur 80 cm x 40 cm groß. Und die Höhe: Umso höher desto besser – die einzelnen Etagen sollten aber auf jeden Fall voneinander getrennt sein, damit der Hamster nicht hinunterfällt und sich verletzt.

Bei den Kosten müssen Streu, ein großzügiger Käfig, Verstecke, Spielzeug, Futter und Tierarztbesuche eingerechnet werden.

Bei Kindern sind Hamster meist sehr beliebt. Man muss jedoch beachten, dass sie eher keine „Tiere zum kuscheln“ sind und mit einer Lebenserwartung von 2 bis 4 Jahren leider nicht lang als Familienmitglied erhalten bleiben.

Das Meerschweinchen – der liebe Nager

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Der liebenswerte kleine Nager

Meerschweinchen zählen auch zu den Kleintieren wie Kaninchen & Hamster. Sie sind äußerst neugierig und aufgeweckt. Im Gegensatz zu Hamstern sind sie tagaktiv und schlafen in der Nacht – wie wir.

Als Fluchttiere darf man sie nicht zu sehr bedrängen und muss Ihnen Zeit geben um sich an Menschen zu gewöhnen. Bei der Haltung sollte man darauf achten mindestens 2 Tiere pro Käfig zu halten. Unbedingt wie beim Kaninchen auf gleichgeschlechtliche Partnerwahl zu achten, da es sonst zu ungewollten Meerschweinchenbabys kommen kann.

Zu den Kosten gehören ein Käfig, Streu, Versteckmöglichkeiten, ein Schlafhaus, ein Futternapf und eine Trinkflasche. Zusätzlich sind Beschäftigungsmöglichkeiten immer eine gute Idee bei Meerschweinchen. Dabei kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen. Auch die Pappe einer Toilettenpapierrolle kann zu einem Tunnel umfunktioniert werden.

Meerschweine haben gerne Auslauf. Sie fühlen sich sowohl in der Wohnung als auch im Garten wohl. Dabei sollten sie unter ständiger Beobachtung stehen um sie nicht zu verlieren und vor Fressfeinden wie großen Vögeln oder sogar der eigenen Hauskatze zu schützen.

Die wöchentliche Reinigung des Geheges gehört zu den Aufgaben eines Halters.

Mäuse und Ratten – Intelligenter als so mancher denkt

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Liebt es Zeit mit uns zu verbringen

Mäuse und Ratten sind Nagetiere die von einem gemeinsamen Vorfahren abstammen. Sie leben in großen Kolonien sind also sehr soziale Tiere.

Bei der Haltung sollte also darauf geachtet werden mindestens 2 Tiere gleichzeitig zu halten. Dabei wie immer beide vom selben Geschlecht – sonst gibt es Nachkommen. Bei männliches Ratten empfiehlt sich oft eine Kastration. Ihr Geschlechtsmerkmale prägen sich teilweise stark aus und führen zu einem extremen Verhalten.

Ratten sind sehr menschenbezogen. Sie halten sich gerne in der Nähe von Menschen auf. Desweiteren laufen sie gerne herum und verkriechen sich in kleinste Ecken. Mäuse hingegeben benötigen nicht so viel Platz und geben sich mit kleineres Käfigen bereits zufrieden.

Sowohl bei Ratten als auch bei Mäusen sollte die wöchentliche Reinigung des Geheges auf dem Plan stehen.

Für Berufstätige sind Ratten gut geeignet, da sie Abends aktiv sind. Leider werden werden auch sie nur 1,5 bis 3 Jahre alt, was sie für Kinder schwierig macht.

Der Vogel – Sucht gerne das Gespräch

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Wellensittiche sind gern in Gemeinschaft

Mit einem Vogel im Haushalt wird es nie langweilig – aber auch nicht wirklich leise. Sie unterhalten sich gerne laut durch herumzwitschern und schnattern nur so vor sich hin. Von Körperkontakt halten Vögel wie Wellensittiche oder Papageien eher wenig.

Bei der Haltung muss man bei Vögeln mit 2 Tieren planen. So können sie sich bei Abwesenheit von Ihnen miteinander „unterhalten“ und beschäftigen.

Aufgrund der Geräuschkulisse sind Vögel nichts für ruhige Menschen, die mit Lärm nicht klar kommen. Kinder brauchen meist ein Tier, dass sie anfassen können. Bei Vögeln ist das meist nicht der Fall.

Die Reptilien – Etwas ganz exotisches

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Reptilien sind exotische Haustiere

Zu den exotischen Reptilien zählen Leguane, Schlangen, Spinnen, Geckos und Schildkröten. Um nur einige wenige zu nennen. Sie benötigen eine besondere Behandlung – je nach Tier.

Schlangen benötigen eine Bodenheizung, da sie Wechselwarm sind. Abgesehen davon brauchen sie in regelmäßigen Abständen lebendiges Futter. In der Regel werden kleine Mäuse oder Insekten verfüttert.

Leguane brauchen eine Konstante Wärme im Terrarium. Zusätzlich sollten Sie viele Klettermöglichkeiten einplanen und ein Wasserbecken für Trinken und Bäder.

Viele exotische Haustiere werden außerdem sehr alt. Vogelspinnen und Schlangen werden zum Beispiel um die 30 Jahre alt. Schildkröten sogar über 70 Jahre!

Je nach dem welches exotische Tier sie haben möchten, gelten möglicherweise besondere Haltungsbedingungen in Deutschland.5 Danach richten sich auch die Kosten für Futter, Terrarium/Gehege.

Die Fische – Eher Hobby als Haustier

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Aquarien sind beruhigend

Fische und andere Bewohner von Aquarien sind ganz besondere Haustiere. Sie sind in der Regel nicht zum kuscheln da und können auch meist keine tollen Kunststücke.

Dennoch entscheiden sich immer mehr Deutsche ein Aquarium zu kaufen. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Haustieren gibt es nahezu keinen Allergiker der auf Fische reagiert.

Aquarien sollen einen Ausschnitt aus der Natur darstellen. Die Fische sollen bewusst in Szene gesetzt in ihrem natürlichen Lebensraum dargestellt werden. Um den Kreislauf zu erhalten wird einiges an Technik benötigt: Ein Filtersystem, eine Heizung, die Beleuchtung sowie unter Umständen eine Umkehr-Osmoseanlage.

Zusätzlich werden Dekorationsgegenstände, Pflanzen, Bodengrund und natürlich die Fische benötigt. Bevor man diese jedoch Einsetzen darf muss man einiges beachten. Man muss das Aquarium „einfahren“.

Sobald alle Fische eingezogen sind und sich alles gelegt hat muss der Aquarianer nur noch in regelmäßigen Abständen die Wasserwerte überprüfen. Sollte diese sich verändern wird ein Wasserwechsel durchgeführt oder ein Mittel zur Wasseraufbereitung verwendet.

Sie haben Kinder? Das sollten Sie niemals außer Acht lassen:

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Haustiere beeinflussen positiv die Entwicklung von Kindern

Oft sind es Kinder, die in einem Haushalt den Wunsch nach einem Haustier äußern. Anfangs ist die Euphorie groß und es werden Versprechungen gemacht:  „Klar gehe ich immer mit dem Hund raus!“, „Natürlich reinige ich das Katzenklo jeden Tag!“, „Einmal die Woche muss man den Käfig nur sauber machen? Das ist doch einfach!“

Leider sieht es in der Realität häufig anders aus. Sie als Elternteil müssen sich eines vor Augen führen: Sie werden den Großteil der Arbeit machen. Da brauchen Sie sich keine Illusionen machen. Ein Haustier kann niemals die alleinige Verantwortung eines Kindes sein.

Dennoch haben Haustiere für Kinder sehr viele Vorteile. Besonders für die Entwicklung des Kindes hinsichtlich seiner sozialen Entwicklung. Ein Haustier bietet dem Kind im hastigen Alltag eine Art Ruhepol. Dadurch wird der Stress reduziert und das allgemeine Wohlbefinden verbessert sich. 6

Alles in allem bedeutet ein Haustier viel Arbeit sowohl für Sie als Eltern aber auch für das Kind. Ihr Kind wird viele Dinge lernen, wie Verantwortung zu übernehmen und sich um ein anderes Lebewesen zu https://hundetipps.info/hunderassen/wie-viele-hunderassen-gibt-es/kümmern. Auf Ihre Hilfe ist es dabei natürlich angewiesen.

Überdenken Sie Ihre Entscheidung mit Sorgfalt. Haben Sie erst einmal das Hündchen zu Hause, wird es Ihr Kind Ihnen nicht leicht machen es wieder los zu werden. 🙂